Autovolksbegehren im Zieleinlauf
Noch bis 7. April 2025 kann man das Autovolksbegehren unterschreiben, das sich für eine Senkung der Steuern und Abgaben auf die individuelle Mobilität stark macht.

„Die Steuern aufs eigene Auto sind in Österreich viel zu hoch. Tatsächlich ist das Auto mittlerweile ein Luxusgut geworden“. Sagt Gerhard Lustig, Initiator des Volksbegehrens „Kosten runter“. Eine Erhebung des Europäischen Verbandes der Automobilhersteller weist Österreich im Kostenvergleich einen Spitzenplatz in der EU zu: Pro Kraftfahrzeug und Jahr werden hierzulande im Schnitt 2.678 Euro an Steuern und Abgaben fällig, das ist Platz zwei hinter Belgien mit 3.187 Euro. Nachbar Deutschland etwa kassiert pro Kfz 1.963 Euro, Schlusslicht Spanien begnügt sich gar mit 1.068 Euro. Jetzt will das Autovolksbegehren Abhilfe schaffen. Die offizielle Eintragungswoche läuft noch bis 7. April. „Bisher wurden bereits 47.000 Unterschriften als Unterstützungserklärungen gesammelt“, freut sich Gerhard Lustig. „Jetzt gilt es, im Finale die Hürde von 100.000 zu nehmen und dafür zu sorgen, dass das Thema ins Parlament kommt.“
Lösungen gefragt
Die drei zentralen Forderungen des Autovolksbegehrens im Detail:
- Die Senkung der Steuern und Abgaben aufs Auto um 25 Prozent. Das würde nach heutigem Stand durchschnittlich 670 Euro Einsparung bedeuten und Österreich auf das Niveau von Deutschland bringen.
- Die Einführung eines Reparaturbonus für Autos, ähnlich jenem für Elektrogeräte. Hier könnten auch gezielt Arbeiten zur Senkung von Verbrauch und Ausstoß gefördert werden – in jeder Hinsicht eine nachhaltige Maßnahme also.
- Die Erarbeitung eines Masterplans zur Parkraumbewirtschaftung. Derzeit arbeiten Gemeinden, oft sogar Bezirke, gegeneinander und lassen nichts unversucht, Parkraum zu vernichten und die Nutzung des Autos zu erschweren. Es braucht aber auch hier eine Lösung mit Vernunft und im Miteinander.
Nähere Informationen sowie den Link zur digitalen Unterzeichnung samt Erklärvideo zur Aktivierung der digitalen Signatur ID Austria gibt es auf www.autovolksbegehren.at